Jesus im Spiegel bekannter geistlicher Persönlichkeiten – Beginn mit Martin Luther
WETTERAUKREIS / HOCH-WEISEL. - Im Mittelpunkt des ersten ökumenischen Konzils von Nizäa im Jahre 325 n. Chr. – vor 1700 Jahren – stand die Debatte über die göttliche Identität von Jesus Christus. Eine neue Veranstaltungsreihe am Geistlichen Zentrum Nieder-Weisel greift diese Fragen nach Jesus auf.
An neun Vortrags- und Begegnungsabenden im Blauen Saal des Ordenshauses (Johanniterstraße 7) zeichnen die Referenten in ihren Impulsvorträgen nach, wie die persönliche Christusbeziehung Widerhall im Leben und Denken bekannter geistlicher Persönlichkeiten gefunden hat.
Die Biografie wird so zum Ausgangspunkt einer Suche nach einer an Christus orientierten zeitgemäßen Glaubenspraxis – christlicher Spiritualität.
Den Anfang macht am Donnerstag, 6. Februar, von 19:30 bis 21:30 Uhr, Pfarrer i.R. Matthias Gärtner mit dem bekannten Reformator Martin Luther. Luther erlebte als Mönch im Kloster eine tiefe Depression über sein Leben und seinen Glauben.
Mit der neuen Lesart des Evangeliums öffnete sich für ihn ein Zugang zu einer befreienden Gottesbeziehung. Luthers sogenannter reformatorische Durchbruch hatte gewaltige Folgen für Theologie, Kirche und Gesellschaft.
An die Vorträge schließen sich Austausch und Begegnung bei Snacks und Getränken an. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Das Ordenshaus befindet sich in der Johanniterstraße 7, Parkmöglichkeiten finden Teilnehmer am Johanniter-Hotel, Hoch-Weiseler-Weg 1a, 35510 Butzbach. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.