ZusÀtzliche Kleinbusse an Förderschulen

Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker Bösch setzt sich fĂŒr verbesserte Beförderungsbedingungen an der Hammerwaldschule und der Wartbergschule ein. Foto: Pressedienst Wetteraukreis
WETTERAUKREIS / FRIEDBERG / HIRZENHAIN. - Auf Antrag der Ersten Kreisbeigeordneten und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch hat der Kreisausschuss in seiner ersten Sitzung im neuen Jahr fĂŒr die Erweiterung der BeförderungskapazitĂ€ten fĂŒr zwei Wetterauer Förderschulen entschieden.
Anfang November baten Elternbeirat und Lehrer der Hammerwaldschule Hirzenhain und der Wartbergschule Friedberg pandemiebedingt um zusĂ€tzliche Kleinbusse fĂŒr den Transport ihrer SchĂŒlerinnen und SchĂŒler.
Aktuell erfolgt die Beförderung der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler mit teilweise hochgradigen Behinderungen und teils starker gesundheitlichen EinschrĂ€nkungen noch gröĂtenteils in Kleinbussen.
Diese seien, so die Schulleiter beider Schulen, aber nicht ausreichend. BegrĂŒndung: Um das Infektionsrisiko zu verringern, werden die SchĂŒler bereits in drei getrennten Gruppen unterrichtet. In den Kleinbussen vermischen sich die Gruppen aber wieder.
Zudem ist das Tragen von Mund- und Nasen Bedeckungen aufgrund der gesundheitlichen BeeintrĂ€chtigungen der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in den Kleinbussen nur schwer umsetzbar. Auch bei der Beförderung der Kinder in RollstĂŒhlen stoĂe man an Grenzen.
Um die Trennung der Gruppen nun auch bei der Beförderung zu garantieren, hat Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Becker-Bösch einen Antrag auf Erweiterung der BeförderungskapazitÀten eingebracht.
Dieser sieht vor, dass fĂŒr den Zeitraum ab Ende der Ferien bis 1. April die BeförderungskapazitĂ€ten sowohl fĂŒr die Hammerwaldschule in Hirzenhain, als auch fĂŒr die Wartbergschule in Friedberg erweitert werden und somit zusĂ€tzliche Kleinbusse eingesetzt werden. Der Kreisausschuss stimmte dem Antrag in seiner letzten Sitzung zu.
âAn unseren Förderschulen lĂ€uft weiterhin der PrĂ€senz-unterricht. Hier gelten besondere Voraussetzungen um den Schulalltag sicherzustellen.
Der Gesundheitsschutz der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler muss umfĂ€nglich gewĂ€hrleistet werden, denn gerade Menschen mit motorischen und geistigen Behinderungen gehören zur Risikogruppe.
Dazu gehört auch die sichere Beförderung vor und nach der Schule, die wir mit diesem Beschluss ausgebaut habenâ, erklĂ€rt Becker-Bösch.