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Schulbau im Wetteraukreis

Landrat Jan Weckler besichtigt die Baustelle an der Butzbacher Weidigschule, auf der gerade das Fundament für die Containeranlage entsteht. Foto: Pressedienst Wetteraukreis

Butzbacher Weidigschule wird für 4,9 Millionen Euro saniert

WETTERAUAKREIS / BUTZBACH. - Während die Schülerinnen und Schüler ihre Sommerferien genießen, wird auf zahlreichen Baustellen an den Wetterauer Schulen intensiv erweitert, angebaut und renoviert.

Auf seiner jährlichen Schultour macht sich Landrat Jan Weckler selbst ein Bild von den Arbeiten im Kreisgebiet. Heute: die Weidigschule in Butzbach.

Ein wesentlicher Teil des Gebäudes, in dem aktuell 1273 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden, wird grundlegend saniert. Dabei steht zum einen der Innenbereich im Fokus. 33 Klassenräume, drei Verwaltungsräume, Flure, Lager und Nebenräume werden modernisiert.

Das Gebäude besteht aus fünf Ebenen, die aufgrund der Hanglage stufenförmig dem abschüssigen Gelände folgen und für die Bauarbeiten in einzelne Bauabschnitte eingeteilt werden.

Auch das Dach der Schule wird voraussichtlich ab Dezember dieses Jahres rundum erneuert. Im Rahmen der Prüfung des technische Gebäudeausbaus und der Brandschutzanlagen sollen auch die Flucht- und Rettungswegpläne aktualisiert werden. Die Gesamtkosten für das Maßnahmenpaket: rund 3,2 Millionen Euro.

„Damit die Schulgemeinde während der Bauarbeiten genug Platz zur Verfügung hat, wird der Wetteraukreis für rund 1,7 Millionen Euro eine Containeranlage errichten lassen“ erläutert Landrat Jan Weckler.

Sie wird im nördlichen Teil des Schulgrundstücks aufgestellt – das alte Hausmeisterhaus musste dafür bereits weichen. In der zweigeschossigen Anlage mit Außentreppen stehen voraussichtlich nach den Herbstferien sieben Klassenräume, ein Büro, Toiletten für die Schülerinnen und Schüler sowie ein Technikraum zur Verfügung.

„Wir setzen derzeit das größten Schulbauinvestitions- und Sanierungsprogramms in der Geschichte des Wetteraukreises um – und das, obwohl die Situation im Baugewerbe alles andere als einfach ist“, so Landrat Weckler.

Der Wetteraukreis als Bauherr sei derzeit mit einer Vielzahl an Herausforderungen konfrontiert: Zum anhaltenden Fachkräftemangel in der Verwaltung und bei externen Unternehmen kommen nun Lieferschwierigkeiten durch gestörte Lieferketten und eine deutliche Steigerung der Baupreise hinzu. Zeitplanung und Kostenentwicklungen sind dadurch zum großen Teil nicht mehr seriös vorhersagbar.

„Am Beispiel der Weidigschule sieht man aber, dass es dennoch voran geht. Daran arbeiten wir weiter konsequent“, so Jan Weckler.