Bluestaxi eröffnet VielfaltbĂŒhne in der Wölfersheimer Seearena

Die Band âBluestaxiâ um Bluesharp-Spieler und SĂ€nger Rolf Ackermann aus Echzell eröffnete am ...

... Montag die âVielfaltbĂŒhneâ in der Wölfersheimer Seearena bei bestem Festival-Wetter. Fotos: Sebastian Göbel
WĂLFERSHEIM. - Fast schon so etwas wie festes âInventarâ auf der âVielfaltbĂŒhneâ in der Seearena ist die Band âBluestaxiâ um Bluesharp-Spieler und SĂ€nger Rolf Ackermann aus Echzell.
Bei bestem Festivalwetter eröffneten die Lokalmatadoren am Montagabend das Angebot an kostenlosen Konzerten, die in dieser und der kommenden Woche jeweils von Montag bis Donnerstag von der Gemeinde und dem Demokratie-BĂŒndnis âBunterleben â Gemeinsam fĂŒr Vielfalt + Respektâ angeboten werden.
âWir möchten, dass sie sich wohl fĂŒhlen und in Sachen Demokratie etwas mitnehmenâ, meinte BĂŒrgermeister Eike See in seiner kurzen BegrĂŒĂung, zusammen mit Rochsane Mentes von âBunt erlebenâ, die das Motto der diesjĂ€hrigen Konzertreihe vorstellte: âSo klingt Vielfaltâ.
Mentes kĂŒndigte Blues Taxi als âwundervollste Blues-Band aller Zeitenâ an, was Rolf Ackermann mit einem kurzen âStimmtâ kommentierte und hinzufĂŒgte: âDas ist fĂŒr uns immer der schönste Gig des Jahresâ.
Den eröffnete das Quintett mit dem fetzigen âRight on Josephineâ und âYou got me so Dizzyâ und schon da war die Stimmung bei den gut 300 Besuchern bestens.
Nicht nur SĂ€nger Rolf Ackermann ĂŒberzeugte mit seinen Soli auf der Bluesharp, gleiches gilt fĂŒr dessen Mitstreiter, Leadgitarrist Martin Strieder und Reiner Haser am Keyboard.
FĂŒr den richtigen Groove sorgten Bassist Peter Beyer und âGeburtstagskindâ Klaus Belz am Schlagzeug, dem alle ein GeburtstagsstĂ€ndchen sangen. Nicht fehlen durften Bluesklassiker wie âSweet Home Chicagoâ.
Doch da Blues bekanntlich die Wurzel von Rock und anderen Musikrichtungen ist, unternahmen die fĂŒnf immer wieder AusflĂŒge in den klassischen RockânâRoll bis hin zum Hard Rock von AC/DC oder Kiss.
RockânâRoll-Klassiker wie âSweet little Sixteenâ, âWalkinââ oder das soulige âMustang Sallyâ gehörten ebenso zum abwechslungsreichen Repertoire der FĂŒnf wie âGimme, gimme, good Lovinââ von Grazy Elephant, einem Oldie aus den 1960er Jahren.
Beim Rolling-Stones-Klassiker âHonky Tonk Womanâ sangen viele ebenso mit wie bei der rockigen Thin-Lizzy-Version des irischen Folkklassikers âWhiskey in the Jarâ oder âOld time of RockânâRollâ mit dem es in die Pause ging.
Den zweiten Teil eröffnete Blues Taxi mit einer Ăberraschung: Die fĂŒnf âzelebriertenâ als âVampireâ âAfter Darkâ, ein Song aus dem Gruselfilm âMr. Kitty â Nach Einbruch der Dunkelheitâ. Dazu hatten sie sich VerstĂ€rkung auf die BĂŒhne geholt.
Monika Seyfarth, Vorsitzende des Oldies-Club Wetterau, schlĂŒpfte in die Rolle einer âJungfrauâ samt Schlange. Deren Stellvertreter Eric KĂŒhn mimte âDr. Frankenfreiâ. Ăber den gelungenen Gag wurde viel gelacht. Nach zwei Stunden war dann (fast) pĂŒnktlich Schluss.
Und bei der ersten Zugabe mit dem Steppenwolf-Klassiker âBorn to be wildâ trafen Blues Taxi noch einmal genau den Geschmack der Besucher, von denen einige tanzten, um sich dann mit âWonderful tonightâ und einem weiteren Blues endgĂŒltig von den Fans zu verabschieden. âWir kommen gerne wiederâ, meinte Rolf Ackermann. Dem dĂŒrfte nichts im Wege stehen.