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Doc Chain auf der VielfaltbĂŒhne

Fetzigen Gitarrenrock der 1980er Jahre gabs auf der Wölfersheimer SeebĂŒhne mit der Band „Doc Chain“. Foto: Sebastian Göbel

WÖLFERSHEIM. - Ihren Namen alle Ehre macht in diesem Jahr die VielfaltbĂŒhne auf der Seearena. Nach Blues am Montag war 24 Stunden spĂ€ter fetziger Gitarrenrock der 1980er Jahre mit der Band „Doc Chain“ angesagt.

Bei erneut idealem Wetter feierten die fĂŒnf Musiker aus den Rhein-Main-Gebiet und Aschaffenburg eine gelungene Premiere, bei der die Rockfans voll auf ihre Kosten kamen.

Das Besondere an den FĂŒnfen: Sie haben sich „KĂŒnstlernamen“ gegeben, möchten ihre IdentitĂ€t nicht preis geben.

„Sonst wĂ€re der Gag weg“, meinte Gitarrist „Doc Chain“. Eine Ausnahme gab es dann doch: Frontmann und SĂ€nger der Band ist der Wölfersheimer Patrick Eulenkamp, was natĂŒrlich viele Besucher wussten.

Und auch BĂŒrgermeister Eike See verriet in seiner kurzen BegrĂŒĂŸung, wer sich hinter dem Pseudonym „Pat Bullet“ versteckt. Ganz leicht zu erkennen war Eulenkamp nicht.

So wie seine Bandkollegen hatte sich der 2. Vorsitzende des Fördervereins Wölfersheimer Schulen mittels PerĂŒcke und dem typischen 80er-Jahre-Outfit mit viel Glitzer und bunten Farben in einen „echten“ Hard Rocker verwandelt.

„Die Jungs sind bestens drauf und sie sehen noch besser aus“, meinte denn auch See. Beides stimmte. Mit großem Beifall der vielen Besucher wurden Eulenkamp und seine Mitstreiter denn auch begrĂŒĂŸt, nachdem ein GlockengelĂ€ut den Auftritt der Band stilecht – frei nach AC-DC - angekĂŒndigt hatte.

Die FĂŒnf legten denn auch mit „I wanna Rock’n’Roll“ von Kiss gleich richtig fetzig los und gaben so musikalisch das Motto fĂŒr die nĂ€chsten zwei Stunden vor.

„Rock‘n’Roll almost – Party every day“ verkĂŒndete Eulenkamp, der im Verlauf des Konzerts schon mal leichte Probleme mit seiner Stimme hatte. „Ich kĂ€mpfe seit acht Tagen mit einer Bronchitis, doch diesen Auftritt hier habe ich mir nicht nehmen lassen“, erklĂ€rte der Wölfersheimer und rockte mit seinen vier Mitstreitern weiter.

Die nutzten die ganze BĂŒhne und begeisterten mit Klassikern von Bryan Adams, Lenny Kravitz oder ZZ Top und natĂŒrlich auch mit einem „richtig dreckigen AC-DC-StĂŒck“, so Eulenkamp, der von den Besuchern ebenso gefeiert wurde wie seine Bandkollegen.

Die beiden Gitarristen „Doc Chain“ und „Sunny Kokett“ begeisterten mit Soli und harten Riffs ebenso wie „C.C. Eagle“ an der „Bassmaschine“.  Hervorragend auch Schlagzeuger „Joe Rumble“, der fĂŒr den richtigen Drive und einem gewissen „Boom“ sorgte.

Mit bekannten Klassikern, wie „Here I go again“ von Whitesnake oder „Hurricane“ von den Scorpions lĂ€uteten die fĂŒnf Musiker das Finale ihres ersten Auftritts auf der Seearena eine.

Sichtlich ergriffen dankte Eulenkamp den Besuchern fĂŒr ihre Begeisterung, aber auch allen ehrenamtlichen Helfern und den Veranstaltern, wozu – neben der Gemeinde - auch der interkommunale Zusammenschluss „BUNTerLEBEN - Gemeinsam fĂŒr Vielfalt + Demokratie“ gehört.

Dank der UnterstĂŒtzung aus zwei Demokratie-Programmen von Bund und Land können die Konzerte auf der „VielfaltbĂŒhne“ auch in der kommenden Woche von Montag bis Donnerstag ohne Eintritt besucht werden, erklĂ€rte BUNTerLEBEN-Mitglied Susanne Hess in ihrer kurzen BegrĂŒĂŸung.