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Die Gemeinde Ranstadt plant ein Zentrum fĂŒr Brandschutz, Bildung und Begegnung

Tobias Ott, Gemeinde Ranstadt, Eduard Benz, ArchitekturbĂŒro Gierhardt Kreisbeigeordneter Matthias Walther, Marcel Grauling, Feuerwehr Ranstadt, Markus Wickl, Feuerwehr Ranstadt, BĂŒrgermeisterin CĂ€cilia Reichert-Dietzel, Manuel Gebert, Feuerwehr Ranstadt, Norbert Lott, Bauaufsicht BĂŒdingen, Leon Gierhardt, ArchitekturbĂŒro Gierhardt (von links nach rechts).

WETTERAUKREIS / RANSTADT. - Die Gemeinde Ranstadt will ihr Feuerwehrhaus erweitern. Entstehen wird ein Zentrum fĂŒr Brandschutz, Bildung und Begegnung.

Das Projekt stammt aus dem Integrierten kommunalen Entwicklungskonzept IKEK und ist ein Gemeinschaftswerk von BĂŒrgerschaft, Steuerungsgruppe, Gemeindeverwaltung und kommunalen Gremien.

Kreisbeigeordneter und Baudezernent Matthias Walther ĂŒberbrachte BĂŒrgermeisterin CĂ€cilia Reichert-Dietzel die Baugenehmigung persönlich.

WĂ€hrend der Arbeit am Integrierten kommunalen Entwicklungskonzept hatte neben vielen Feldern vor allem das Thema Soziale Infrastruktur und Bildung einen hohen Stellenwert. Bei der Frage, wie es umgesetzt werden könnte entstand die Idee „HĂ€user der Begegnung“ als Orte des Miteinanders.

Ein wichtiger Ort der Begegnung in Ranstadt ist das BĂŒrgerhaus und das sich daran anschließende ParkgelĂ€nde. Im BĂŒrgerhaus gibt es bereits einen Sozialraum, der nun erweitert werden soll.

Die Planungen fĂŒr das neue Zentrum

GemeindebĂŒcherei, Sozialstation, ein moderner, multiflexibler Vortrags- und Besprechungsraum, eine Pantry-KĂŒche und Stauraum fĂŒr Vereine: all dies soll unter „unter einem Dach“ vereint werden.

Das Zentrum wird an das BĂŒrgerhaus angeschlossen, sodass dessen RĂ€umlichkeiten, wie Saal, BĂŒhne, Gastwirtschaft, angrenzender Park und FreigelĂ€nde mitgenutzt werden können; ebenso das direkt angrenzende Feuerwehrhaus.

Ein Ort der Begegnung fĂŒr alle in Ranstadt

„Durch die rĂ€umliche NĂ€he wird das Zentrum auf natĂŒrliche Weise ein Ort der Begegnungen von Jung und Alt“, sagt Baudezernent Matthias Walther.

„Ein Ort, der viele Veranstaltungen möglich macht: Musikabende, Lesungen, Spielenachmittage, Vereinssitzungen, aber auch Brandschutzerziehung, denn das Feuerwehrhaus und seine Infrastruktur steht direkt zur VerfĂŒgung.“

Folgende Baumaßnahmen sind geplant: Die Fahrzeughalle des Feuerwehrhauses wird durch einen weiteren Stellplatz erweitert. Das sanierungsbedĂŒrftige Satteldach auf der Fahrzeughalle wird zurĂŒckgebaut und das bestehende Flachdach revitalisiert.

Das bestehende NebengebĂ€ude wird umgenutzt, es entstehen Umkleiden mit Duschen und ein Lager. Der Anbau zum Park hin wird zurĂŒckgebaut und an gleicher Stelle ein zweigeschossiger Ersatzbau errichtet. In ihm werden Verwaltungseinheiten der Feuerwehr untergebracht.