Am Donnerstag, 13. MĂ€rz, heulen die Sirenen

Am Donnerstag, 13. MĂ€rz, dem hessenweiten Warntag, schlagen Sirenen und Warn-Apps zur FunktionsĂŒberprĂŒfung Alarm. Foto: Pressedienst Wetteraukreis
WETTERAUKREIS / FRIEDBERG. - Wenn am Vormittag des Donnerstag, 13. MĂ€rz, die Sirenen und Warn-Apps Alarm schlagen, ist das kein Grund zur Panik: In Hessen findet der erste landesweite Warntag statt.
Ziel des Aktionstags ist es, die Warnsysteme zu ĂŒberprĂŒfen und die Bevölkerung fĂŒr den Ernstfall zu sensibilisieren. Der landesweite Warntag ergĂ€nzt den bereits etablierten bundesweiten Warntag im Herbst und soll kĂŒnftig jĂ€hrlich am zweiten Donnerstag im MĂ€rz stattfinden.
âBevölkerungsschutz und Katastrophenschutz haben spĂ€testens mit Beginn des Krieges in der Ukraine wieder an Bedeutung gewonnen. In Gefahren- und Krisensituationen ist es entscheidend, dass unsere Warnsysteme zuverlĂ€ssig funktionieren und die Menschen sie richtig deuten könnenâ, erklĂ€rt Landrat Jan Weckler.
Die Zentrale Leitstelle des Wetteraukreises wird am 13. MĂ€rz die regionalen Warnmittel auslösen. Ab 10.15 Uhr senden die insgesamt 218 Sirenen in den 25 Wetterauer StĂ€dten und Gemeinden einen Probealarm mit dem Sirenensignal âWarnung der Bevölkerungâ (einminĂŒtiger auf- und abschwellender Heulton) aus.
Gegen 10.50 Uhr folgt die Entwarnung (einminĂŒtiger durchgĂ€ngiger Dauerton). Aufgrund technischer Unterschiede können sich die ausgelösten Signale lokal unterscheiden.
Ăber den Mobilfunkdienst Cell-Broadcast, der zentral durch das Land Hessen ausgelöst wird, erhalten zudem alle kompatiblen Mobiltelefone in der Region eine Warnmeldung, die jedoch aus technischen GrĂŒnden keine Entwarnung umfasst.
Nutzer der App hessenWARN erhalten sowohl die Warnung als auch die Entwarnung direkt auf ihr Smartphone. ZusĂ€tzlich wird ĂŒber den Rundfunk (Hit Radio FFH, hr) gewarnt. Ziel der Aussendung der Warnung ĂŒber verschiedene Wege ist, dass die BĂŒrger im Wetteraukreis ĂŒber mindestens ein Medium erreicht werden.
Landrat Jan Weckler: âIn unerwarteten Katastrophen- und Gefahrensituationen wie bei einem Bombenfund, GroĂbrand, Hochwasser oder gar einem Anschlag kann ein funktionierendes Warnsystem Leben retten.
Deshalb ist es so wichtig, dass sich alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger mit den unterschiedlichen Warnmöglichkeiten vertraut machen und die technischen Werkzeuge regelmĂ€Ăig getestet werden. Hierzu leisten die landes- und bundesweiten Warntage einen wichtigen Beitrag.â
Die Sirenensignale im Zivil- und Katastrophenschutz:
Warnung der Bevölkerung (einminĂŒtiger auf- und abschwellender Heulton)
Bedeutung: Es besteht eine örtliche Gefahr fĂŒr Personen oder Sachen. Informieren Sie sich nach Anweisung in den Medien (regionale Radio- und ggf. Fernsehsender, Internet). Rufen Sie hierzu nicht die Notrufnummern 112 oder 110 an.
Entwarnung (einmĂŒtiger durchgĂ€ngiger Dauerton)
Bedeutung: Es besteht keine Gefahr mehr â die Warnung ist aufgehoben.
Weitere Informationen rund um das Thema Notfallvorsorge finden Interessierte auf der Homepage des Bundesamts fĂŒr Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter https://www.bbk.bund.de.