Rothenberg bekommt eine neue Elektrotankstelle

Der Rothenberger Bürgermeister Hans Heinz Keursten (rechts) und Thomas Schmidt, Geschäftsführer der ENTEGA Energie weihten die neue Elektroladesäule in Rothenberg ein.
ROTHENBERG. – Die Gemeinde Rothenberg erhält eine neue Ladestation für Elektrofahrzeuge. Die Ladesäule steht am Parkplatz am Rathaus in der Hauptstraße 23 ab sofort jedermann zur Verfügung. An der Ladesäule können zwei Elektrofahrzeuge gleichzeitig aufgeladen werden.
Möglich ist dies durch die Beteiligung der Gemeinde Rothenberg am ENTEGA-Projekt „Elektromobilität für Südhessen“. Im Rahmen dessen werden noch in diesem Jahr insgesamt 100 Ladesäulen mit 200 Lademöglichkeiten in den teilnehmenden Kommunen errichtet.
Das ENTEGA-Projekt wird vom hessischen Wirtschaftsministerium mit 500.000 Euro gefördert. Eingeweiht wurde die neue Ladesäule am Montag, 4. September, von Hans Heinz Keursten, Bürgermeister von Rothenberg, und Thomas Schmidt, Geschäftsführer der ENTEGA Energie.
Aktuell beteiligen sich 38 Kommunen und kommunale Einrichtungen mit 64 Ladesäulen am Projekt. Mit der neuen Säule in Rothenberg sind bereits 48 Ladesäulen im Betrieb.
„Wir investieren hier in die Zukunft. Die Ladeinfrastruktur ist ein zentraler Faktor für den Erfolg der Elektromobilität. Mit Unterstützung des Landes wird ENTEGA in diesem Jahr gemeinsam mit den Kommunen die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte in Hessen um fast 30 Prozent erhöhen“, sagt Thomas Schmidt.
Bürgermeister Hans Heinz Keursten freut sich über die neuen Ladesäulen: „Im Dorfmittelpunkt eine Ladestation für E-Mobilität zu besitzen ist ein Gewinn und steigert die Infrastruktur für den Ort.“
Zum Einsatz kommt eine AC-Ladesäule mit der Standard-Ladesteckerverbindung (Typ-2-Stecker) und einer Leistung von 2 x 22 kW, an denen je nach Fahrzeug bis zu zehnmal schneller als an einer herkömmlichen Steckdose Strom getankt werden kann.
Geladen werden kann dort mit der ENTEGA-Ladekarte oder mit vielen anderen gängigen Karten wie beispielsweise von The New Motion, Stromnetz Hamburg, EWE, Plugsurfing, EV-Box, LMS und Ecotap. Der Vorteil der ENTEGA-Ladekarte: Damit können ENTEGA-Kunden für nur 25 Euro im Monat an 7.500 Ladepunkten in ganz Europa ihre Elektrofahrzeuge aufladen – so oft sie möchten.
Alleine in Deutschland stehen 2770 Ladepunkte zur Verfügung - in Hessen sind es knapp 400 Ladepunkte. Die Ladekarte von ENTEGA kann auf der ENTEGA Homepage oder im ENTEGA Point bestellt werden. Man kann alle ENTEGA-Ladesäulen aber auch ohne Ladekarte nutzen.
Möglich macht dies eine Smartphone App von Ecotap. Abgerechnet wird dann über den Bezahldienst Paypal. Sämtliche ENTEGA-Stromtankstellen sind vernetzt, so dass die Kunden in der App sehen können, wo die Säulen stehen und ob sie einsatzbereit ist.
Im Rahmen des Projektes erhielt Bürgermeister Hans Heinz Keursten von Thomas Schmidt den Schlüssel für einen elektrisch betriebenen BMWi3 überreicht. Eine Woche lang kann die Gemeinde jetzt das neue Elektroauto im Praxisbetrieb testen. Kommunen, die sich ebenfalls am Förderprojekt beteiligen wollen, können sich per Mail direkt an die ENTEGA wenden unter der Mailadresse: e-mobilitaet-suedhessen(at)entega.de.