Glasfaserausbau in Höchst: Mit bis zu 1 Gigabit pro Sekunde durchs Netz surfen

Beim Spatenstich zum Glasfaserausbau in Höchst: Bürgermeister Jens Fröhlich, Dominik Weyrauch, GlasfaserPlus Rollout Manager, Christina Kakae, Artemis ITS GmbH, Michael Obermair, Deutsche Telekom Technik GmbH, Thorsten Rohleder, Telekom Partner Der Handyladen Bad König, Simone Remdisch, Telekom Deutschland GmbH Regio Managerin, Markus Mayer Telekom Partner Der Handyladen Bad König. Foto: Simone Remdisch
ODENWALDKREIS / HÖCHST. - Am 26. Februar erfolgte der SpatensSch für den Glasfaserausbau in Höchst. Die GlasfaserPlus realisiert in diesem Rahmen 3.640 Glasfaseranschlüsse bis ins Haus.
GlasfaserPlus ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Telekom und IFM Investors, einem australischen Fondsverwalter, der im Eigentum von Pensionskassen steht und global Pensionsgelder in Infrastrukturunternehmen anlegt.
Das neue Netz überträgt Daten stabil und zuverlässig in Gigabitgeschwindigkeit und erlaubt Downloadgeschwindigkeiten von 1 Gbit/s. Alle bekannten Anwendungen können damit problemlos genutzt werden.
„Für uns als Kommune ist die Glasfaser ein enormer Schritt ins Digitalzeitalter. Sie wertet unseren ländlichen Standort auf und macht ihn auch als Wohn- und Geschäftsstandort atraktiver.
Schon bald werden unsere Bürger Zugang zur Hochgeschwindigkeits-Datenautobahn haben. Das ist eine wirklich gute Nachricht für alle Beteiligten“, so Bürgermeister Jens Fröhlich.
„Die GlasfaserPlus knüpft ihre Ausbauzusage nicht an das Erreichen von Vermarktungsquoten“, so Simone Remdisch, Regiomanagerin bei der Telekom. „Die Kunden müssen selbst aktiv werden und ihren Glasfaseranschluss buchen. Dies ist beispielsweise direkt online bei der Telekom, im T-Shop oder Fachhandel möglich.“
„In Lichtgeschwindigkeit surfen, stabil streamen oder per Video kommunizieren ist schon lange kein Luxus mehr, sondern für mehr und mehr Menschen Basis ihres täglichen Lebens.
Mit dem Ausbau des Glasfasernetzes treiben wir darum konsequent die Verbreitung einer Versorgungsstruktur voran, die auch den ländlichen Raum an der Digitalisierung teilhaben lässt“, so Harald Weber, RelaSonship Management bei GlasfaserPlus.
GlasfaserPlus: Ein Netz der Vielfalt
Die GlasfaserPlus stellt ihr Netz allen Telekommunikationsanbietern zur Verfügung. Bürger haben damit die freie Wahl, bei welchem Unternehmen sie Internet, Telefon oder Fernsehen buchen möchten.
Die GlasfaserPlus wird bis 2030 vier Millionen gigabitfähige Glasfaser-Anschlüsse vor allem im ländlichen Raum bauen. Für den Ausbau in Höchst hat die Telekom bereits angekündigt, das Netz der GlasfaserPlus nutzen zu wollen.
Kostenloser Anschluss der Immobilie während der Ausbauphase
Die GlasfaserPlus schließt eine Immobilie während der Ausbauphase kostenfrei an, wenn Kunden einen Glasfaser-Tarif bei einem Telekommunikationsanbieter abschließen.
Die GlasfaserPlus benötigt in diesem Fall lediglich eine Genehmigung, den Anschluss herstellen zu dürfen, weil die Arbeiten dafür auf Privatgrund geschehen. Die BeauXragung funkSoniert folgendermaßen: Kunden/Kundinnen buchen bei einem TelekommunikaSonsanbieter einen Glasfaser-Tarif.
Der wiederum nimmt Kontakt mit der GlasfaserPlus auf und kümmert sich um die Genehmigung und die Details. Bei einer Buchung nach der Ausbauphase werden in der Regel Kosten für den Hausanschluss erhoben, bei der Telekom betragen diese z.B. einmalig 799,95 Euro.
Mehr InformaSonen zur Verfügbarkeit der Anschlüsse und zu den Tarifen der Telekom:
- Telekom Partner Der Handyladen Vertriebs GmbH, Frankfurter Str. 8, 64732 Bad König
- Telekom Partner Expert Zwiener, Albert-Einstein-Str. 22, 64823 Groß-Umstadt
- Kundenservice Privatkunden 0800 2266 100 (kostenfrei)
- Kundenservice Geschäftskunden 0800 3306709 (kostenfrei)
Ãœber die GlasfaserPlus
Die GlasfaserPlus GmbH (www.glasfaserplus.de) ist ein Joint Venture zwischen der Deutschen Telekom und dem IFM Global Infrastructure Fund, das bis 2030 rund vier Millionen Glasfaseranschlüsse im ländlichen Raum sowie klein- und mi]elstädSschen Regionen Deutschlands bauen will. Darüber hinaus beteiligt sich das Unternehmen an staatlichen Förderausschreibungen.