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Modellprojekt ermöglicht Freiwilliges Soziales Jahr in Kitas

Der Odenwälder Landtagsabgeordnete Rüdiger Holschuh (links), hier gemeinsam mit MdB Dr. Jens Zimmermann bei einem Kita-Besuch in Reichelsheim, sieht in dem hessischen Modellprojekt >FSJ in Kitas< „eine Gelegenheit für junge Menschen, das Berufsfeld aus nächster Nähe kennenlernen zu können und den Odenwald zu stärken.“ Foto: Pressedienst Wahlkreisbüro Holschuh

Landtagsabgeordneter Rüdiger Holschuh (SPD): „Gelegenheit für junge Menschen, das Berufsfeld aus nächster Nähe kennenlernen zu können und den Odenwald zu stärken“

WIESBADEN / ODENWALDKREIS. - Mit dem Modellprojekt „FSJ in Kitas“ fördert das Sozialministerium der Hessischen Landesregierung, in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft, Freiwilligendienste Hessen in drei Regionen das freiwillige Engagement junger Menschen in Kindertageseinrichtungen.

Eine der drei Regionen ist der Odenwaldkreis. Hier besteht über das Projekt die Möglichkeit für Kitas, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die herausfinden möchten, ob der Beruf der Erzieherin oder des Erziehers zu ihnen passt, ein Freiwillige Soziales Jahr (FSJ) zu finanzieren.

„Engagierte Menschen für dieses Berufsfeld zu gewinnen, ist eine Daueraufgabe – für uns so wie für alle Kita-Träger in Hessen. Mit diesem Modellprojekt bieten wir den Einrichtungen im Odenwald die Gelegenheit, sich für junge Menschen zu öffnen, die so wiederum den Beruf aus nächster Nähe kennenlernen können“, sagt der Odenwälder Abgeordnete Rüdiger Holschuh (SPD).

Die Hessische Landesregierung spricht mit dem Projekt gezielt Kindertageseinrichtungen in der Region an, die bisher kein FSJ anbieten. So können auch hier junge Menschen einen intensiven Einblick in pädagogische Berufe gewinnen – und gleichzeitig wird ein weiterer Beitrag zur Fachkräftegewinnung geleistet. Für alle Regionen stehen Fördermittel für insgesamt 50 FSJ-Plätze zur Verfügung.

„Die Städte und Gemeinden müssen sich vor Ort stark bemühen, um Personal zu finden. Dieses Programm hilft den Einrichtungen bei der Finanzierungsfrage und dient dazu junge Menschen zu begeistern und Zugang zum Beruf zu finden – das ist unglaublich wichtig für die Region und den Odenwald. Gerade in Verbindung mit der „praxisintegrierten vergüteten Ausbildung“ gehen wir dieses Problem an“, so Holschuh.