Neues Leitungsteam von DRK und Evangelischer Kirche
Förderverein für Notfallseelsorge und Krisenintervention mit positiver BilanzODENWALDKREIS / ERBACH. - Auch das Jahr 2024 verlief aus Sicht der Verantwortlichen des Odenwälder Fördervereins für Notfallseelsorge und Krisenintervention durchweg positiv.
Einer Betrachtungsweise, der in einer gut besuchten Jahreshauptversammlung auch die anwesenden Mitglieder folgten und den Vorstand einstimmig entlasteten. Vorausgegangen waren Berichte über die Vorstandsaktivitäten und finanziellen Entwicklungen des vergangenen Jahres.
Die anstehenden Vorstandneuwahlen bestätigten die gute Arbeit der Vorstandsmitglieder, die einstimmig wiedergewählt wurden. In ihren Ämtern bleiben Vorsitzender Holger Wießmann, ebenso wie seine Stellvertreterin Christiane Ruppert und Rechnerin Elisabeth König.
Ferner gehört Christa Weyrauch für den DRK-Kreisverband dem Vorstand an, für das evangelische Dekanat wird noch die Benennung eines Mitglieds erfolgen.
Umfassend informierte eine der Koordinatorininnen der Notfallseelsorge und Krisenintervention, Brigitte Rodenhausen, über das Engagement der rund dreißig ehrenamtlich tätigen Teammitglieder.
Erneut haben zwei neue engagierte Personen ihre Ausbildung erfolgreich absolviert, die jetzt hospitieren und das Nachsorgeteam aktiv unterstützen. Die Einsatzkleidung und – Ausrüstung für das Team konnte vollständig erneuert werden, wozu auch die Asklepios Schlossbergklinik einen großen finanziellen Beitrag geleistet hat.
Schwerpunktmäßig wurde in die Aus- und Fortbildung des gesamten Teams und einzelner Mitglieder investiert. Ausgaben, die es auch in diesem Jahr zu leisten gilt, damit die Qualität der Einrichtung und ihrer haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden gesichert bleibt.
Letztendlich entspricht dies im Wesentlichen den Aufgaben des Fördervereins, die allein auf die finanzielle und ideelle Unterstützung der Notfallseelsorge und Krisenintervention im Odenwaldkreis ausgerichtet sind und dafür finanzielle Mittel durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Zuweisungen beschafft.
„Nach wie vor kann auf eine ergänzende finanzielle Unterstützung der Notfallseelsorge und Krisenintervention durch den Förderverein und seiner einundsechzig Mitglieder nicht verzichtet werden“, so Vorsitzender Wießmann. Dies bestätigte auch der Bericht von Rechnerin Elisabeth König.
Jährlich rund dreizehntausend Euro fließen aus der Vereinskasse, um den Vereinszweck zu erfüllen. Dies hat umso mehr Bedeutung, da die Einsätze nicht einfacher geworden sind.
Auch konnte nach dem plötzlichen Tod der seitherigen Koordinatorin Ulrike Klose und nach dem Weggang von Koordinator Volkmar Raabe, ein neues Leitungsteam gefunden werden.
Raabe hat im Bistum Mainz neue Aufgaben in der Notfallseelsorge übernommen. Silke Hänsch für das DRK und Brigitte Rodenhausen für das evangelische Dekanat werden sich künftig diese Aufgaben teilen.
Weiterhin werden Menschen gesucht, die sich ein ehrenamtliches Engagement in der Notfallseelsorge und Krisenintervention im Odenwaldkreis vorstellen können. Informationen über die Arbeit der Notfallseelsorge und Krisenintervention im Odenwaldkreis findet man auf der Homepage unter www.nfs-suedhessen.de/odenwald.