Woche junger Schauspieler: Jelinek-Inszenierung über die Verbrechen des NSU
BENSHEIM. - Am Sonntag, 16. März, geht um 19.30 Uhr die Woche junger Schauspieler im Parktheater Bensheim in die nächste Runde: In „Das schweigende Mädchen“ stellt Elfriede Jelinek die Rechtsextremistin Beate Zschäpe und das Schweigen im NSU-Prozess in den Mittelpunkt.
In der Inszenierung wird das gesellschaftliche Schweigen über die Verbrechen des NSU und die verzerrte Wahrnehmung von Täter*innen und Opfern thematisiert.
Die Produktion der Universität Mozarteum Salzburg in der Regie von Simon Werdelis bietet eine tiefgründige Reflexion über die gesellschaftlichen und justiziellen Auseinandersetzungen mit rechtsextremer Gewalt.
Bis Ende März werden zwei weitere Inszenierungen auf der Bühne des Parktheaters zu sehen sein: „Zapfenstreich“ (22. März, Performancekollektiv BOYS IN SYNC) sowie „Einsame Menschen“ (27. März, Stadttheater Gießen).
Im Anschluss an die Aufführungen kommen die Schauspielerinnen und Schauspieler zu Nachgesprächen ins Foyer und geben dem Publikum Auskunft über ihre Arbeit.
Eintrittskarten sind in Bensheim erhältlich bei der Tourist Information (Hauptstraße 53, Telefon 06251/8696101), im Medienhaus des Bergsträßer Anzeiger (Rodensteinstraße 6, Telefon 06251/100816) und bei der Musikgarage (Bahnhofstraße 24, Telefon 06251/680352).
Überregional können Tickets bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie im Internet unter reservix.de erworben werden.
Die Förderung der jungen Schauspielkunst und des Theaternachwuchses ist eine der wichtigsten Aufgaben der Akademie für Darstellende Künste.
Mit der Woche junger Schauspieler, die seit 1996 in Bensheim stattfindet, kommt die Akademie dieser Mission auf besondere Weise nach. Veranstalter ist der Eigenbetrieb Stadtkultur Bensheim gemeinsam mit der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.
Gefördert wird sie zudem von der Sparkasse Bensheim, der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Bensheim, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und vom Bergsträßer Anzeiger.
Weitere Informationen auf www.wojuschau.de